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Das geplante Slotsystem soll die Inntal- und die Brennerautobahn möglichst schnell entlasten. Was grundsätzlich positiv klingt, sorgt aber auch für Kritik bei mehreren Wirtschaftsverbänden.

Diese haben sich gestern bei einer Pressekonferenz getroffen. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der bayerischen Wirtschaft, Bertram Brossardt, äußerte sich kritisch zum Thema Slotsystem.

 "Das Slotsystem ist irgendwie so aufgeklebt, dass es versucht, ein damit nicht gelöstes Problem ein Stück erträglicher zu machen. Es wird an dem Grundproblem nichts ändern."

 Eine recht ähnlich Meinung haben auch andere Wirtschaftsverbände. Noch ist zum Slotsystem nicht wirklich eine Entscheidung gefallen. Die Landeschefs von Bayern, Tirol und Südtirol, Markus Söder, Anton Mattle und Arno Kompatscher haben dazu im vergangenen Jahr die sogenannte Kufsteiner Erklärung unterzeichnet.

 

 Die Landeschefs von Bayern, Tirol und Südtirol, Markus Söder, Anton Mattle und Arno Kompatscher haben zum sogenannten Slotsystem im vergangenen Jahr die sogenannte Kufsteiner Erklärung unterzeichnet. Seitdem wurden noch keine wichtigen Entscheidungen getroffen. Dennoch gibt es Kritik daran. Das wurde bei einer Pressekonferenz einiger Wirtschaftsverbände deutlich. Der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Heiner Oberrauch, äußerte sich wie folgt dazu.

"Zum Slotsystem sagen uns unsere Spezialisten, dass es auch nicht ausgereift ist, abgesehen von der schwierigen Durchführbarkeit. Das ist leicht gesagt, aber bis das im Detail und danach technisch läuft..." 

Ähnlich sehen es auch andere Wirtschaftsverbände aus Bayern, Tirol und Südtirol. Bei dem geplanten Slotsystem sollen sich Speditionen ihre Fahrten durch Tirol künftig praktisch buchen können. So sollen massive Staus künftig verhindert werden.