Geld

Die umstrittene Schöpffe-Villa in Grafing wird verkauft – trotz Protesten aus der Bevölkerung und früherer anderslautender Pläne. Das Gebäude, einst im Besitz eines Künstlerpaars, steht seit Jahren leer und ist nach Einschätzung der Stadt nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren.

Deshalb hat der Stadtrat den Verkauf im Bieterverfahren beschlossen, Mindestgebot sind 740.000 Euro. Kritik gab es, weil das Haus als Teil der lokalen Kulturgeschichte gilt. Die Einnahmen sollen laut Testament dem Museum der Stadt zugutekommen.